Robinie (Robinia pseudoacacia)

RobinieDie Robinie ist anspruchslos und gedeiht auch gut auf armen trockenen Sandböden. Staunässe muss vermieten werden. Sie zählt zu den Pioniergehölzen und bindet an ihren Wurzelknöllchen Luftstickstoff bindende Bakterien (leguminös). Ihre lichte Krone und tiefe Pfahlwurzel macht den Baum besonders interessant für Agroforstsysteme, in denen auch die Wurzelbrut durch die Feldbearbeitung kontrolliert werden kann.

Robinie ist ein wertvolles Insektennährgehölz und Bienengehölz, mit der höchsten Honigausbeute (bis zu 1000 kg/ha). Aufgrund ihrer Stacheln und giftigen Substanzen unter der Rinde ist sie, außer von Hasen in ihrer Jugend, kaum Verbiss gefährdet.

Das Holz der Robinie ist außerordentlich fest und dauerhaft besonders in feuchten Gebieten. Es wir im Schiffsbau, Erd- und Wasserbau verwendet. Neuerdings auch zunehmend beim Bau von Spielgeräten auf Spielplätzen. Auch der Möbelbau entdeckt das Holz im Moment stärker. Besonders hohe Preise können dennoch nicht erzielt werden. Auf Submissionen wird Robinie derzeit selten angeboten.

Bei einer regionalen Nutzung des Holzes halte ich dennoch den Anbau im Agroforstsystem für sinnvoll, da der Baum relativ schnell zur Hiebreife gelangt. Je nach Verwendungszweck kann das Holz bereits nach 10 – 15 Jahren geerntet werden.

Robinie_Furnier

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